Sammlung: Inklusive Medienbildung

Inklusive Medienbildung I

Leitfrage: Wie kann die Medienbildung Inklusionsprozesse unterstützen?

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Inklusion

„Inklusion ist umfassender als das, was man früher mit Integration zu erreichen meinte. Sie ist ein gesellschaftlicher Anspruch, der besagt, dass die Gesellschaft ihrerseits Leistungen erbringen muss, die geeignet sind, Diskriminierungen von Menschen jeder Art und auf allen Ebenen abzubauen, um eine möglichst chancengerechte Entwicklung aller Mensch zu ermöglichen.“ (vgl. Reich 2012, S.39)

  

Verständnis von:

Inklusion: 

  • Von Menschen mit Behinderungen, MigrantInnen, sozial Benachteiligte
  • Integration aller Menschen in die Gesellschaft
  • weltweit gesamtgesellschaftliches Anliegen neben der pädagogischen Orientierung der Inklusion

 „[...] allen Menschen das gleiche volle Recht auf individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe ungeachtet ihrer persönlichen Unterstützungsbedürfnisse.“ (Hinz 2006, S.97)

 

Behinderung

4 Paradigmen:

  • medizinischer Sachverhalt (personenzentriert)
  • Zuschreibung sozialer Erwartungshaltungen (interaktionistisch)
  • Systemerzeugnis schulischer Leistungsdifferenzierungen (systemtheoretisch)
  • Gesellschaftserzeugnis (gesellschaftstheoretisch)

→ Berücksichtigung aller Perspektiven

→ Wechsel einer rein medizinischen Betrachtung zur bio-psycho-sozialen Sicht

 

soziale Teilhabe

Zweiteilung bzgl. der Inklusion

→ Teil von etwas sein

persönliche Kontakte zu Mitmenschen

→ an etwas teilhaben  

Zuteilung von gesellschaftlichen Gütern und Standards → Medien (Informations- und Kommunikationsmedien) 

Quelle: Kamin/Hester (2015): Medien-Behinderung-Inklusion. Ein Plädoyer für eine inklusive Medienbildung

 

 „Inklusion und Partizipation sind Herausforderung, Verpflichtung und Aufgabe einer sozialen Gemeinschaft, gegenüber allen Menschen von Geburt an bis ins Alter – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Fähigkeiten.“ (Bosse, 2012)

 

(digitale) Medien als Perspektive der Inklusive

gesetzliche und strukturelle Verankerung der Gesetze der Menschen mit Behinderung

→ umfassende Teilhabe in allen Gesellschaftsbereichen

2002: Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)

2009: Behindertenrechtskonvention (BRK)

            Artikel 8: „Bewusstseinsbildung“

            Artikel 9: „Zugänglichkeit“

            Artikel 21: „Recht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen“

Link: http://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/ (Stand: 23.Mai 2016)

 

→ digitale Medien ermöglichen die soziale Teilhabe, die den Sinn der Inklusion widerspiegelt 

 

Quelle: Kamin/Hester (2015): Medien-Behinderung-Inklusion. Ein Plädoyer für eine inklusive Medienbildung

Rahmenkomponenten einer inklusiven Medienbilung

  1. Begründungsrahmen: gesellschaftlich und politische Aspekte (BGG, BRK)
  2. Barrierefreie Gestaltung
  3. Medienkompetenz von Lehrenden und Lernenden
  4. Systematische Einbindung in Curricula der Lehramtsstudiengänge und Ausbildungsgänge von pädagogischen Fachkräften
  5. Berücksichtigung und Erforschung der Bedürfnisse der Rezipienten

Quelle: Kamin/Hester (2015): Medien-Behinderung-Inklusion. Ein Plädoyer für eine inklusive Medienbildung

Sieben Fragen inklusiver Bildung

In: Landesanstalt für Medien Nodrhein-Westfalen (LfM)/ BOSSE, INGO (Hrsg.) (2012): Medienbildung im Zeitalter der Inklusion, S. 27-57

Antworten von:  Prof. Dr. Klaus Miesenberger
                              Prof. Dr. Christian Bühler
                              Prof. Dr. Host Niesyto & Jan-René Schluchter
                              Dr. Ingo Bosse

  1. Welche Rolle können unterschiedliche Medien im Kontext von Inklusion spielen und welche Funktionen erfüllen sie dabei (Lehr- oder Lernmittel, Kommunikation, Information etc.)? Welche (neuen) Möglichkeiten bieten hierfür digitale Medien?
  2. Welche Aspekte sind mit Blick auf einen möglichst barrierefreien Zugang und Umgang mit Medien besonders wichtig (Technologie, Gestaltung, Inhalt, Sprache)?
  3. Für welche Zielgruppen der inklusiven Bildungarbeit ist der Einsatz von Medien besonders sinnvoll?
  4. Wie schätzen Sie die Qualifizierung von Lehrkräften und Pädagogen hinsichtlich des Einsatzes von Medien zur inklusiven Bildungsarbeit ein?
  5. Gibt es Bereiche, bei denen Sie Defizite in der Nutzung und Anwendung von Medien in der inklusiven Bildung sehen und wenn ja, welche sind das und wie könnten diese Defizite behoben werden?
  6. Wo sehen Sie Ansatzpunkte und Möglichkeiten der wissenschaftlichen Begleitforschung bzw. der Evaluation von inklusiver Medienarbeit und Praxisobjekten?
  7. Welche Informations-, Vernetzungs- oder Qualifikationsangebote sind Ihrer Ansicht nach notwendig, um inklusive Medienarbeit und barrierefreien Zugang zu befördern?

1. Welche Rolle können unterschiedliche Medien im Kontext von Inklusion spielen und welche Funktionen erfüllen sie dabei (Lehr- oder Lernmittel, Kommunikation, Information, etc.)? Welche (neuen) Möglichkeiten bieten hierfür digitale Medien?

Rolle

Funktionen

Möglichkeiten

Medien = Basis der Kommunikation und Informationsträger

Gelingen vom Kommunikation, Lehren, Lernen, Informieren etc. ist abhängig von deren Qualität

Barrierefreiheit als Grundprinzip

Assistierende Technologien (AT)

Potenzial, verschiedene Inhalte den Menschen gemäß ihrer Fähigkeiten und Vorlieben bereitzustellen und anzubieten

Förderung gesellschaftlicher und bildungsbezogener teilhabe

Teilhabe und Gestaltungschancen in demokratischer Gesellschaft

Grundkompetenz: souveräner Umgang mit (digitalen) Medien

Interdependenzen zwischen sozialer Ungleichheit und Medienbildung

 

 

 

 

 

 

 

Transformation von Lehren und Lernen ermöglichen bzw. dazu auffordern

Anpassung der Medien an die Bedürfnisse der Nutzer/-innen (="Individualisierung")

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Adaptierung/ Umsetzung verschiedener medialer Präsentationen

Multimedialität (alternativer Zugangsmöglichkeiten)

Interaktivität (benutzerdefinierte Bedienoptionen/ Unterstützungstechnologien)

Online-Angebote (Unterstützung durch: Anpassung an Nutzerbedürfnisse, Rechenkapazität, Serviceleistung, Vernetzung mit anderen Nutzern)

Persönlichkeitsbildung (aktiver Umgang mit Medien)

gemeinsame Kommunikations- und Interaktionszusammenhänge (kooperative Medienarbeit)

aktive Teilnahme an öffentlichen Kommunikationsprozessen (= Artikulation eigener Bedürfnisse, Themen, Befindlichkeiten)

volle und wirksame Teilhabe

Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu Information und Kommunikation

neue Herausforderungen (Selbst-Zuständigkeit = Beitrag zu eigener Lebensqualität)

 

Um- und Neugestaltung adaptiver/ inklusiver Lern- und Lehrprozesse

Medienwechsel bzw. Medienübergang

Modalitätswechsel

Zeit- und Ortsunabhängigkeit

unterschiedliche Aufbereitung und Darstellung der Inhalte

Teilhabe aller Menschen an medialen Angeboten (Bildung, Kommunikation, Freizeit, Beruf)

Möglichkeiten der Artikulation im Sinne eines Selbstausdrucks mit Medien

Annahmen für die besondere Bedeutung modernen Informations- und Kommunikationstechnologien:

 1. Soziale Akzeptanz kann von Medienkompetenz abhängig sein

2. Menschen mit Behinderung erfahren durch (digitale) Medien neue Lebensqualitäten

3. (Digitale) Medien unterstützen digitalisiertes Lernen und Arbeiten in heterogenen Gruppen

4. Medien können dazu dienen, an öffentlichen Kommunikationsprozessen teilzuhaben

 

 

 

2. Welche Aspekte sind mit Blick auf einen möglichst barrierefreien Zugang und Umgang mit Medien besonders wichtig (Technologie, Gestaltung, Inhalt, Sprache)?

  • Gesellschaftliches/ politisches Grundverständnis
  • Umsetzung, Erweiterung, Verbesserung und Harmonisierung existierender Richtlinien und Standards
  • Barrierefreiheit
  • Aus- und Weiterbildung
  • Lehrplan und Lernumgebungen
  • Kompetenz in der Eigenproduktion und im Einsatz
  • keine Ausschlusskriterien
  • Ideen gehen über Standard-Ein-/ Ausgabesysteme hinaus (z.B. Sprachaus- und eingabe, Eingabe durch Gesten)
  • möglichst geringe kognitive Belastung (Konzentration)
  • Sprache, Aufbereitung von Inhalten, Visualität, alternative Repräsentationsformen
  • unterstützende Kommunikation/ assisitive Technologien
  • BARRIEREFREIHEIT (lokal und im Umgang mit Medien)
  • Universelles Design (breite Nutzbarkeit, Flexibilität in der (einfachen) Nutzung, Fehlertoleranz, niedriger körperlicher Aufwand, etc.)

4. Wie schätzen Sie die Qualifizierung von Lehrkräften und Pädagogen hinsichtlich des Einsatzes von Medien zur inklusiven Bildungsarbeit ein?

  • „Inklusive“ Bildungsarbeit wenig verankert
  • Forderung von Medienpädagogik als zentraler Bestandteil der Aus- und Weiterbildung
  • Weiterbildung und Umsetzung von Medienbildung geschieht meist zufällig
  • kein fundamentales Prinzip modernen Unterrichts
  • oft nicht auf den Einsatz inklusiver Medien vorbereitet
  • Unkenntnis über Anforderungen und Möglichkeiten: neben neuen Medien ebenso bei Lernmaterialien wie Aufgabenblättern, Prüfungen, Einsatz von Tafeln, Medienkoffern, etc.
  • unterschiedliche Ausbildungsstrukturen
  • Studien, die medienbezogene Einstellungen, Deutungsmuster und Habitusformen von Studierenden und Lehrkräften untersuchen
  • unzureichende Verzahnung von Sonderpädagogik, Medienpädagogik und allgemeine Pädagogik
  • bisher keine differenzierte Auseinandersetzung mit Medienbildung in der Sonderpädagogik

Assistive Technologien / Unterstützende Technologien

Mit Hilfe unterstützender Technologien (UT) soll das alltägliche Leben von Schülerinnen und Schülern erleichtert werden. Die technischen Hilfen sollen im schulischen Kontext folgende Dinge ermöglichen bzw. erleichtern:

- eine selbstständige Bewegung im Schulhaus
- die Nutzung verschiedener Lernmaterialien
- Lesen, Schreiben und Rechnen
- Kommunikation
- Teilhabe am sozialen Leben


Sie werden dazu in 3 Kategorien aufgeteilt:

1. "no-tech"        
... bezeichnet den fehlenden Einsatz von UT wie meist bei Lernbehinderung der Fall ist.
2. "low-tech"        
... umfasst einfache, nicht individuell angepasste und meist weniger kostenintensive UT. Beispiele hierfür sind: Taschenrechner, Planer und Stiftehalter.
3. "high-tech"        
... meint Geräte mit Mikroprozessoren, die anspruchsvollere Funktionen erfüllen: Computer, Braillezeile, DAISY-Abspielgeräte, Mundmaus, Augensteuerungsprogramme, Talker

UT sind also Hilfsmittel zur Nutzung von Medien.


Probleme:

Während diese Unterrichtshilfen in den USA schon langsam Fuß fassen, bestehen in Deutschland noch viele Schwierigkeiten. Zum einen verfügen nur wenige allgemeinbildende Lehrkräfte über entsprechendes Fachwissen zur Nutzung solcher Hilfsmittel. Daher können sie SchülerInnen und Eltern nicht ausreichend beraten. Zum anderen bleibt die Finanzierung zu klären, da vor allem die "high-tech"-Geräte sehr teuer sind. Hinzu kommt, dass viele Sozialleistungsträger sich gegen die Bezahlung von Geräten sperren, die nicht speziell für Menschen mit Behinderung entworfen wurden. So bieten Tablets und Computer eine schier unendliche Menge an Förderpotential. Weiterhin müssen an den Schulen selbst noch UT- unterstützende Strukturen eingebracht werden, um jedem Kind eine individuelle Förderung zu ermöglichen.

(Vgl. Bosse, 2012, S. 87-90)

Braillezeile

CC BY SA 3.0 Ralf Roletschek

DAISY

CC BY SA 2.0 mace

Die Wii® als Sportgerät

Mit der Spielkonsole Wii® gibt es die Möglichkeit in kleineren Gruppen gemeinschaftlichen Sport zu betreiben. Die Wii® bietet ein hohes Motivationspotential und lenkt durch die spielerische Art von Problemem beim Sport machen ab. So ist es beispielsweise bei "Wii Sports"- Tennis nicht notwendig die exakten Bewegungen eines Tennisspielers zu machen, um zu gewinnen.
Beim Rehabilitationssport wurde die Wii® schon oft verwendet und führt zu schnellen Erfolgen. Die soziale Komponente des Wettkampfs oder eines gemeinsamen Erfolges lassen Schwierigkeiten in den Hintergrund treten. Die Nutzung des Controllers ist verhältnismäßig einfach und durch wenig Zutun lassen sich weitere Hilfen erstellen: farbliche Markierungen für bestimmte Bewegungen oder die Befestigung des Controllers am Arm bei motorischer Behinderung.

Trotzdem stellt die Wii® keinen Ersatz für den klassischen Sport dar, sondern soll viel mehr als Erweiterung mit sozialem Aspekt genutzt werden.

(Vgl. Bosse, 2012, S. 138-141)

Tablet-Klassen im Integrativunterricht

Kinder wachsen heute in einer technisierten Welt auf und kommen von klein an mit Handys, Computern und anderen Medien in Kontakt und lernen schnell diese zu nutzen. Es sollte daher eigentlich kein Problem sein, solche Geräte in der Schule zu etablieren, denn die Schule stellt für alle Kinder einen Lebensmittelpunkt dar.

An der Hauptschule Friedenshöhe Ennepetal gibt es seit 2011 die sogenannten iPad-Klassen. In verschiedensten Fächern werden die Geräte genutzt, um auf das "Leben in unserer Informationsgesellschaft adäquat vorzubereiten" (Bosse, 2012, S. 106) Nach Aussage des Schulleiters Herrn Münzer können dadurch die medialen Kompetenzen, Motivation und Spaß und die sinnvoll genutze Lernzeit gesteigert werden. Außerdem stehen viele Differenzierungsmöglichkeiten zur Verfügung sowie Fördermöglichkeiten für kooperatives Lernen. Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die Verringerung von Lehr-/Lernmitteln dar, denn durch online-Arbeitsblätter werden maßiv Kopierkosten gespart. Es scheint also im großen Ganzen betrachtet eine kosteneffiziente Anschaffung zu sein.

Tablets stellen ein mediales Werkzeug dar, welches recht einfach bedienbar, relativ robust, dauerhaft verfügbar und leistungsfähig ist. Für Lehrkräfte gibt es durch Programme oder Apps wie Dropbox sogar die Möglichkeit bequem von zu Hause aus auf die Dateien zuzugreifen.

(Vgl. Bosse, 2012, S. 105-110)

inklusiver Kinobesuch

Mit der Klasse einen Film zu sehen scheint im ersten Moment keine weiteren Probleme zu verursachen. Aber was wenn es keinen Rollstuhlgerechten Zugang gibt? Was wenn eine Schülerin blind ist? Oder ein Schüler taub?

Hier ein paar Ideen auf die es zu achten gilt für einen barrierefreien Kinobesuch:

Art der Behinderung

Barrierefreie Lösung

Körperliche Behinderung

Rollstuhlgerechte Zugänge zum Kinosaal und WC

"Rollstuhl"-Sitze

Transfersitze

Fahrstuhl

Lerngeschwindigkeit und kognitive Behinderung

Untertitel in einfacher Sprache

Voice-Over-Synchronisation

Orientierungshilfen (Piktogramme, leichte Sprache)

Hörbehinderung und Gehörlosigkeit

Untertitel mit zusätzliche Beschreibung von Geräuschen

Filmangebot in Gebärdensprache/ Gebärdensprachendolmetscher

Induktionsschleifen

Infrarot-Kopfhörer

Sehbehinderung und Blindheit

Hörfilmfassung (digital oder live)

Orientierungshilfen (Tastkanten, Lautsprecherdurchsagen)

Informationsangebote in Brailleschrift

 

Unterrichtstipp: 

Nach dem Anschauen eines Filmes gibt es verschiedenste Möglichkeiten diesen für alle Schüler gut aufzuarbeiten:

  • Gegensatzpaare (z.B. Bilder, die zum Film gehören und welche, die es nicht tun zuordnen lassen)
  • Stimmungsbilder (z.B. Wie habt ihr euch an dieser Stelle des Films gefühlt?)
  • Pantomime (z.B. einzelne Szenen nachspielen)

Das Planen eigener Projekte lässt jedes Kinderherz höher schlagen und viele Kinder lieben es auch selbst vor oder hinter der Kamera zu stehen. Hier ein paar Ideen um auf individuelle Eigenschaften einzugehen:

  • Fotos mit dem Eifelturm - Effekt machen
  • einen Film mit Stopptricks machen nach dem Vorbild der KiKA - Trickboxx
  • Stummfilme machen, um sich in Gehörlose einzufühlen
  • einen Film drehen aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrers
  • schauen, wie sich die Effekte eines Spasmus oder eines Tremurs auf einen Film auswirken können

 

Hilfreiche Apps: 

  • GRETA und STARKS  → ermöglichen Sehbeeinträchtigen Kinofilme zu schauen (Audiodeskription oder Untertitel) - http://www.gretaundstarks.de 

 

weitere ausgewählte Beispiele

Apps:

  • Drodtism App und LetMeTalk → zur Förderung sozialer Fähigkeiten von Kindern mit Autismus (http://www.letmetalk.info/de.html
  • Tipp Talker → symbolbasierte App zur Unterstützung Sprachbehinderter

 

Lernprogramme:

  • MUTiTEXT (kostenpflichtig)
    • Kommunikations- und Schulprogramm für körper- und mehrfachbehinderte Menschen
    • Beinhaltet: Sprachausgabe, Rechenfeldfunktionen, Schulvorlagen, Zeichenprogramme

 

Organisationen:

TJFBG – Technik, Jugend, Freizeit, Bildung. (http://www.tjfbg.de; Stand: 23.Mai 2016)

  • Schulische und außerschulische Kontexte
  • Projekt „barrierefrei kommunizieren“
  • Ziel: Menschen mit Behinderungen die Nutzung digitaler Medien zu ermöglichen und somit eine gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten
  • Datenbank für das barrierefreie Kommunizieren (unterstützende Technologien zur Nutzung von Computer, Tablets oder Smartphones) - http://www.barrierefrei-kommunizieren.de/datenbank/, Stand 23.Mai 2016

 

Ideen schaffen Nähe - Ein Film der "Aktion Mensch"

zum Nachlesen

Informationen zum Thema Inklusion:

www.behindertenbeauftragter.de

www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention.php

www.inklusion-als-menschenrecht.de

 

Informationen zu verschiedenen Medien:

http://www.kinofenster.de/

Sprachausgabeprogramm Balabolka

 

Informationen zur Medienbildung:

http://www.inklusive-medienarbeit.de/

 

genutzte Literatur:

Kamin/Hester (2015): Medien - Behinderung - Inklusion. Ein Plädoyer für eine inklusive Medienbildung

Bosse (Hrsg.) (2012): Medienbildung und Inklusion

Reich, K. (2012): „Inklusion und Bildungsgerechtigkeit- Eine Einführung.“ In: Inklusion und Bildungsgerechtigkeit, S.39-43

Praxisleitfaden Inklusion und Film

Materialien für eine inklusive Medienbildung