Die Graduiertenklasse bietet den Kollegiatinnen und Kollegiaten intensive und individuelle Förderung auf ideeller und materieller Ebene:
Zur ideellen Förderung in der Graduiertenklasse gehört die individuelle Betreuung und Begleitung der Promotion durch Mentorin oder Mentor auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Die Förderung der Graduiertenklasse legt außerdem besonderen Wert auf die Einbindung der Kollegiatinnen und Kollegiaten in interdisziplinäre und internationale Forschungskontexte. Parallel zu den verpflichtenden Veranstaltungen wie Forschungskolloquien und Forschungsseminaren ist das Studienprogramm der Graduiertenklasse deshalb so angelegt, dass mündliche und schriftliche Präsentationen der eigenen Forschung in nationalem und internationalem Kontext auf das Leistungsspektrum angerechnet werden. Auch das Erlernen von Schlüssel- und Sprachqualifikationen wird berücksichtigt. Flankiert wird das Studienprogramm durch die methodische Ausbildung – insbesondere in systematisch-komparativen und historisch-komparativen Analysetechniken. Außerdem wird den Kollegiatinnen und Kollegiaten die Möglichkeit geboten, Erfahrungen in der Lehre zu sammeln. Diese Erfahrungen sollen die Promotion selbstverständlich nicht behindern, sondern beschleunigen; zumal Studien belegen, dass Lehrerfahrungen den Einstieg in eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere erleichtern.
Zur materiellen Förderung gehören die Promotionsstipendien, die im Regelfall für 24 bis 36 Monate gewährt werden. Ein Promotionsstipendium setzt sich zusammen aus einem Grundbetrag von €1000,00 und einer Sachkostenpauschale von €103,00. Eltern erhalten darüber hinaus €400,00 für das erste und jeweils €100,00 für jedes weitere Kind.
Detailliertere Informationen sind in Studienordnung und in Studienplan zu finden.